Titel: Die dunklen Lande

Autor: Markus Heitz

Verlag: Knaur

ISBN: 978-3-426-22676-6

Seiten: 540

Deutschland zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges im Jahre 1629. Aenlin Kane kommt nach Hamburg um das Erbe ihres Vaters Salomon Kane zu finden. An ihrer Seite ihre Freundin und Mystikerin Tahmina. Gemeinsam nehmen sie den Auftrag der West-Indischen-Compagnie an, gemeinsam mit einer Gruppe Landsknechte fünf Personen aus Bamberg zu holen und sicher nach Hamburg zu bringen.

Aenlin schließt sich nur widerwillig der Truppe um Anführer Nicolas an, der scheinbar auch ein dunkles Geheimnis verbirgt, um an ihr Erbe zu kommen. Gemeinsam macht sich die Truppe auf nach Bamberg, die Stadt auf sieben Hügeln, Schauplatz grausamer Hexenprozesse.

Markus Heitz entführt den Leser in eine Zeit von Krieg, Leid, Armut und Tod. Hier lässt sich deutlich erkennen, dass der Autor Geschichte studiert hat, aber es wäre nicht MaHet, wenn es nicht auch mystische Figuren geben würde, wie Hexen, Riesen und aztekische Dämonen.

Der Erzählstil ist wieder typisch Heitz und lässt sich flüssig lesen. Allerdings brauchte es bei mir bis weit über die Hälfte des Buches bis endlich Spannung aufkam. Die Reise nach Bamberg zog sich für mich ewig hin und hätte sicherlich auch etwas kürzer gefasst werden können. Er verwebt hier Tatsachen mit fantastischen Elementen zu einer Geschichte mit Humor, leisen Tönen und Grausamkeiten.

Fazit: Für mich ist Die dunklen Lande eine der schwächeren Stories von Herrn Heitz, sie hat mich nicht so sehr gepackt wie zum Beispiel Die Kinder des Judas oder Totenblick.

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